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NEUAPOSTOLISCHE KIRCHE DÖHREN 2017-06-17T10:50:15+00:00

Project Description

Bauherr: Neuapostolische Kirche Mitteldeutschland

Baujahr: Wettbewerb 2012 – Anerkennung

Standort: An der Windmühle, Döhren

Idee

Die Idee für den Entwurf entwickelt sich aus der Frage, wie ein Ort für die Neuapostolische Kirche beschaffen sein muss, der folgende Aufgaben erfüllt: Er muss dabei helfen, Ausgleiche zur Beschleunigung der Tages- und Lebensabläufe zu schaffen und sollte helfen, der zunehmenden Vereinzelung zu begegnen, um damit auch der Aufgabe nach der Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls innerhalb der Neuapostolischen Kirche gerecht zu werden. Letztendlich jedoch sollte er in der Lage sein all Dieses, gerade in einer Zeit allgegenwärtiger Informationsüberflutung, mit einfachen, intuitiv erfahrbaren Mitteln um zusetzen. Grundlegende Aufgaben erfordern grundlegende Mittel. Mit den Grundelementen der Architektur: Raum und Licht, dem Herausbilden eines besonderen und natürlichen Ortes. Unter Nutzung der vorhandenen Ressourcen soll ein Ort entstehen, der vom Alltag entrückt, entspannt und zur Sammlung und Kontemplation verhilft. Das Bild hierfür ist ein lichter Hain mit eingestellten Bauwerken, dessen zentrales Gebäude, die Kirche, eine besondere Raum- und Lichtsituation erhält. Der Kirchenneubau folgt der klassischen Typologie eines Kirchengebäudes.

Städtebau

Die geplanten Gebäude, Kirchengebäude und Wohnbauten, markieren die städtebauliche Kante zur Garkenburger Straße. Als raumbildende Solitäre wirken sie nach Innen und nach Außen. Es entsteht eine Torbildung mit der gegenüberliegenden Bebauung an der Thurnitistrasse. Das Gemeindehaus schützt mit dem Rücken zur nördlichen Nachbarbebauung und bildet zwei, von der Südsonne beschienene, schöne Vorplätze. Das Kirchengebäude wirkt als städtebauliches Merkzeichen sowohl durch die Lage und Größe, als auch in nächtlicher Präsenz durch den Lichtschein der oberen Seitenlichter. Der Emblemträger steht am Hauptzugang, gut sichtbar von der Hildesheimer- und der Garkenburger Straße. Besonders ist die offene und freie Durchwegbarkeit des Ortes von verschiedenen Seiten, im natürlichen Verlauf von Wegen, Orten und kleinen Plätzen liegt der Eingang zum Kirchenzentrum , die gewünschten ESTP sind an der Zufahrt zur Tiefgarage angeordnet.

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