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WOLFSBURG HELLWINKEL BAUFELD J2017-06-19T11:26:09+00:00

Project Description

Bauherr: Volksbank BraWo

konkurrierendes Bewerbungsverfahren, 2016

 

Idee

– das dörfliche Quartier aus vier Doppelhäusern gruppiert sich um einen Hof, auf dem sich die Bewohner zu gemeinschaftlichen Aktionen treffen können

– ein kleinteilig gestalteter Ort zum Wohnen, für alle Generationen mit einer Gemeinschaftsterrasse und kommunikativen Nachbarschaftsbereichen

– ein Ort mit fließenden Räumen, Spielräumen und Treffpunkten offen und intim zugleich

– die Architektur folgt dem Prinzip der Eigenständigkeit und gleichsamen Eingebundenheit

– angelehnt an den Charakter kleiner Dörfer in offener Bauweise, mit großen Gebäuden und geneigten Dächern  mit qualitätsvollen Zwischenräumen

– Orientierung an örtlichen, dörflichen Hof- und Haustypologien

– Verbindung von Wohnquartier und Promenade, sichtbar, begehbar und durchwegbar

– Angebote für Nachbarschaften durch Zwischenräume: eine erste intime Ebene in den Hausvorbereichen, eine zweite, quartierbezogene, in den diversen unterschiedlich räumlich gefassten Hofbereichen

Städtebau

– eine offene Blockrandbebauung umschließt einen ruhigen Hofbereich, der durch vielfältige Wegebeziehungen mit der direkten Nachbarschaft verbunden ist

– Wechsel von engen und weiten Räumen, begleitet von einer optisch wirksamen Zwei- ,Drei- und Viergeschossigkeit

– von der südlich angrenzenden Erschließungsstraße gelangt man in die Tiefgarage

– Die Eingänge zu den Häusern erfolgen aus dem Wohnquartier heraus

– Fußgänger können das Gebiet direkt durchwegen

– Die Häuser sind als versetzte Zweiergruppen mit unterschiedlicher Höhe zusammengefasst und bilden so ein vielfältiges, dörfliches Erscheinungsbild

– Der ruhende Verkehr ist den vier Doppelhauseinheiten in der Tiefgarage durch das Treppenhaus mit Fahrstuhl (z.T. optional) direkt zugeordnet. Hier liegen auch Technik und Abstellräume Gebäudeplanung

– Zwei-, drei- bis viergeschossige bauliche Erscheinung mit 23 Wohneinheiten von Einzimmerwohnungen von ca. 45qm, 2-Zimmerwohnungen von ca.70qm, 3-Zimmer Wohnungen von ca.120qm bis zu 4- Zimmerwohnungen von ca.140qm

– klar gegliederte, einzelne Hauseinheiten mit eindeutig erkennbaren Adressen

– Grundtyp- als Zweispänner organisiert und variiert

– 2- und 3-Zimmerwohnungen im EG könne auch als Büro oder Praxis genutzt werden

– der Baukörper ist durch Loggien plastisch gegliedert

– Jede Wohnung hat eine Loggia, fast alle Erdgeschosswohnungen haben zusätzlich einen kleinen Garten mit Terrasse

– klare Grundstruktur der Wohnungen beruhend auf einer einfachen, modularen Ordnung

– Gliederung der Wohnfläche in Gemeinschaftsbereiche mit offener Wohnfolge: Wohnen, Essen, Küche und Individualbereiche mit Bad WC und Schlafräumen

– Fahrradabstellräume sind im westlichen Teil im Haus 1 sowie in der Tiefgarage angeordnet

– die Ver- und Entsorgung erfolgt im Norden ( Elt) und im Süden Fernwärme / Wasser ), der Müllraum liegt im westl. Sockel.

– Individuelles, altersunabhängiges und barrierefreies Wohnen für verschiedene Lebensstile

Konstruktion / Material

– Massivbaukonstruktion in zweischaligem Verbund

– geneigte Dächer mit Grün  und Solardach

– Loggien der Geschosswohnungsbauten sind übereinander angeordnet und thermisch getrennt von der Konstruktion

– die äußere Erscheinung ist an der Gestalt typischer Putzbauten orientiert, mit weißem, mineralischen Putz

– der Innenausbau ist geprägt von hellen, freundlichen Materialien und Oberflächen

– Fassadenbegrünung an der Ost- und Westfassade nach Vorgaben Masterplan

Energetische und Technische Quartiersversorgung  Integrales Energiekonzept

– Anschluss an das öffentliche Fernwärmenetz

– Lüftungszentralgeräte mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung

– Außenluft zur Nachtkühlung der Räume und zur Regeneration

– Loggien sind als Wintergärten zur Energiegewinnung ausbaubar

– Frei- und Grünräume / Regenwassermanagement

– Vernetztes Fußwegsystem zu den Hofinnenbereichen und in die Umgebung

– blühender Baum im Zentrum

– Hecken als Abgrenzungen der erdgeschossigen Privatbereiche

– Hochbeete

– Nachbarschaftsterrasse zum Kleingartengebiet

– 3-Stufen System  Regenwassermanagement

1. Stufe: Gründachversickerung

2. Stufe: Hausbezogene Klein-Zisternen sammeln das Oberflächenwasser von den Dächern zur Bewässerung der privaten Grünflächen

3. Stufe: Oberflächenwasser wird in Zisterne gesammelt und in Versickerungsmulden versickert.

– Zusätzliche Ereignisse (Jahrhundertregen) werden in die Sammelkanalisation abgeführt.

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